Bei der Sandfiltration wird oft nur der Behältervolumen und der Preis des Filtermediums betrachtet. Tatsächlich zählen auch Filtergeschwindigkeit, Qualität der Rückspülung, Wasseraufbereitung und wie stark der Pool genutzt wird. Sand ist die Basis, Glas und aktivierte Medien können helfen, ersetzen aber keinen unterdimensionierten Filter.
- Prüfen Sie zuerst die Filtergröße und den Durchfluss der Pumpe.
- Fragen Sie, wie das Medium rückgespült wird und wann es gewechselt wird.
- Bei Problemwasser kümmern Sie sich um das gesamte System, nicht nur um die Füllung.
Der Preis des Filtermediums unterscheidet sich zwischen Sand, Glas und Zeolith deutlich, doch der Unterschied sollte zusammen mit Lebensdauer und Wechselhäufigkeit bewertet werden – Glasmedium hält meist länger als klassischer Quarzsand. Kontrollieren Sie beim Medienwechsel auch den Zustand der Düsen am Behälterboden, denn beschädigte Düsen verursachen unabhängig von der Qualität der neuen Füllung einen ungleichmäßigen Durchfluss.
Prüfen Sie vor dem Medienwechsel auch die Dichtheit des Deckels und den Zustand des Manometers, denn selbst eine hochwertige Füllung löst kein Problem, das durch Undichtigkeit oder ein defektes Ventil verursacht wird. Eine regelmäßige Aufzeichnung des Drucks vor und nach der Rückspülung hilft, eine allmähliche Filterverstopfung frühzeitig zu erkennen.
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