Der Kartuschenfilter ist ein kleines Bauteil mit großem Einfluss auf die Wasserqualität. Ist er verstopft, hat die Pumpe schlechteren Durchfluss, die Desinfektion wirkt schlechter und das Wasser verdirbt schneller. Es reicht daher nicht, den Filter nur gelegentlich mit Wasser abzuspülen.
- Halten Sie idealerweise zwei Filtersätze bereit und wechseln Sie sie ab.
- Reinigen Sie nach Anleitung, nicht mit aggressiven Haushaltschemikalien.
- Tauschen Sie den Filter aus, wenn er verformt, verfettet oder nicht mehr zu reinigen ist.
- Kontrollieren Sie die genaue Größe und Art der Anschlüsse.
Die Wahl des Kartuschentyps hängt von der Beckenbelastung ab – ein Hausbecken mit geringer Nutzung kommt mit selteneren Wechseln aus als ein öffentlicher Whirlpool mit täglich Dutzenden Nutzern. Kartuschenfiltration eignet sich zudem nicht für jede Wasseraufbereitung; bei hoher Belastung durch organischen Schmutz kann Sand- oder Glasfiltration die zuverlässigere Wahl sein. Fragen Sie den Anbieter nach der Eignung für den tatsächlichen Betrieb, nicht nur nach der Beckengröße.
Für öffentliche Betriebe mit hoher Belastung lohnt sich eine Kombination aus Kartuschen- und vorgeschalteter Grobfiltration, die das Intervall zwischen Reinigungen der Hauptkartusche verlängert. Notieren Sie sich das Datum des letzten Wechsels, damit Sie den Filterzustand nicht erst dann prüfen, wenn sich die Wasserqualität bereits verschlechtert hat.
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